Sonntag, 31. Dezember 2006

Tailgating bei den San Diego Chargers


Heute waren wir zum Tailgating, bei den San Diego Chargers. Eingeladen wurden wir einige paar Tage davor von Corey, den wir in Santa Barbara kennen gelernt hatten. Tailgating ist eine Art Grill-Party vor einem Football-Spiel, zu dem man sich mit Freunden trifft. Wir hatten das Bier und Corey's Freunde den Grill, Utensilien und den wahrscheinlich schärfsten Guacamole-Dipp der Welt dabei.



Das Football-Spiel haben wir von der 124. Reihe aus gesehen, die Spieler waren nur kleine Punkte auf dem Rasen, aber die Stimmung war sehr gut.
Die "Chargers" haben glorreich 27-20 gegen die "Arizona Cardinals" gewonnen und sich somit das Heimrecht für die anstehenden Play-Off Spiele gesichert.

San Diego, CA


Heute sind wir nach San Diego gefahren und haben uns die Stadt angeschaut, ist wirklich ganz nett hier. Nur noch wenige Meilen ist es von hier aus nach Mexiko.
Nachdem meine Kamera gestern ihren Geist aufgeben hat, habe ich mir heute ne digitale Spiegelrefelx geleistet und gleich begeistert die ersten Fotos gemacht, die ersten Ergebnisse könnt ihr ja selbst beurteilen.


Im Hafen von San Diego liegt ne ganze Menge ausrangierter Kriegsschiffen, die zur Besichtigung geöffnet sind.


Der Liquor Store, in dem wir heute Abend noch waren, hat wohl das Gesachäft seines Lebens gemacht, nachdem wir uns dort für morgen mit ner genzen Menge Bier eingedeckt hatten. Bin schon gespannt auf die Tailgate-Party vor dem morgigen Football Spiel...

Samstag, 30. Dezember 2006

Huntington Beach


Nachdem wir heute relativ ziellos in Los Angeles herumgefahren sind, sind wir Abends in Hungtinton Beach gelandet. Nachdem wir hier an seinem Wohnort nach Jürgen Klinsmann gesucht haben, aber auch dabei nicht besonders erfolgreich waren, haben wir uns hier ein Motel genommen und wollen den Abend in der Stadt verbringen.

Hollywood, Beverly Hills und Rocky


Gestern waren wir in Hollywood und Beverly Hills unterwegs. Haben uns das Kodak Center angesehen, ne Menge schrottige Dinge gekauft und den Abend in Santa Monica am Pier verbracht.








Nachdem Richard gesehen hatte, dass der Film "Rocky Balboa" in USA schon läuft mussten wir natürlich sofort ins Kino. Zur Vorbereitung auf den Film hat sich Richie noch die Action-Figur zum Rocky zugelegt.
Der Film erfüllt alle Klischees und glänzt mit besonders dummen Sprüchen. Der mittlerweile 60-jährige Rocky schlägt sich wie eh und je im Boxring und es gelingt ihm wie immer aus einer schier aussichtslosen Lage, das Blatt noch einmal zu wenden.




Donnerstag, 28. Dezember 2006

NBA Basketball - L.A. Clippper vs Boston Celtics

Photo von der Webseite der LA Clippers
Heute Abend waren wir beim NBA Basketball im Los Angeles Staples Center. Gespielt haben die Los Angeles Clippers gegen die Boston Celtics, das Ende war der bravoröse Sieg der Clippers mit 100:77. Das Spiel war ganz ok, aber zu keiner Zeit spannend. Viele der 17.000 Zuschauer waren die längste Zeit nicht mal am Platz, wohl um ihr Geld an überteuerten Fressbuden oder Souvenir-Läden zu lassen. Günstig ist's im Stadion nicht wirklich - ein grosses Bier 10$, ein Twix Schokoriegel 4,50$, dafür ist die Show um das Spiel herum wirklich toll! Einmarschierende Marines, live gesungene Nationalhymne, süsse Cheerleader, Spielchen mit den Zuschauern, das ist alles schon ganz gut. Der "Million-Dollar-Shot" wurde auch heute nicht erfüllt, wäre eh bloss ein Auto drin gewesen.
Zur Erklärung: in einer der Pausen erhält ein Zuschauer die Möglichkeit mit dem Basketball in den Korb zu werfen, aber nicht von irgendwo, sondern von der Mittellinie des Spielfeldes. Während der Playoffs ist dieser Treffer 1.000.000 $ wert.

Unsere Platze waren recht weit vom Geschehen weg und erlaubten es leider nicht besonders brauchbare Bilder zu machen. Habe deshalb auch das obere Bild von der Webseite des Teams genommen.


Malibu Beach und Los Angeles

Heute haben wir den Rest der Strecke auf dem Highway Nummer 1 bis nach Los Angeles zurückgelegt. Zwischenstopps waren in Malibu und am Flughafen Los Angeles (LAX), um meinen Rückflug umzubuchen. Es war ganz windig heute, am Strand war es kaum auszuhalten. Und nun sind wir im Holiday Inn Hotel am Staples Center und brechen gleich zum NBA Spiel "L.A. Clippers" gegen die "Boston Celtics" auf.




Mittwoch, 27. Dezember 2006

Unser Bettnässer...

Nach einer kurzen Nacht in Santa Barbara ist Richi in einem nassen Bett aufgewacht, ausserdem hatte er einen rießigen Kratzer am Rücken und seine Hose war tropfnass. Interessant und keiner weiss was passiert war...
Er hat sich schwach daran erinnert, dass er sich in einer Toilette verlaufen hat und im Dunkeln die Tür nicht gefunden hatte, das war dann wohl die 4 qm Toilette vom Hotelzimmer :-)



Wir sind gestern aber auf ne Tailgate-Party in San Diego eingeladen worden. Passt ganz gut, weil wir für das Football-Spiel schon Karten gekauft haben. Nun geht es aber erst mal weiter nach Los Angeles.

Highway Nummer 1


Heute sind wir den Highway Nummer 1 südwärts gefahren, sind an Surfplätzen, See-Elefanten und wunderbaren Buchten vorbei gekommen. Zur Mittagspause beim Mexikaner hat Richard noch ne Schramme in Michaels Jeep gefahren, nachdem er zuvor noch ein paar japanische Touristen abgedrängt hatte, wurde er auf den Rücksitz verbannt.

Dienstag, 26. Dezember 2006

San Francisco


Gestern waren wir in San Francisco und haben uns die Stadt angesehen und sind Abends noch losgezogen. Waren an der Golden Gate Bridge, Sausalito, am Fisherman's Dwarft und haben eine Krämer'sche Stadtrundfahrt gemacht. Es waren zwei der 364 Tage in San Francisco, an denen es mal wieder neblig war.







Heute sind wir dann nach Süden weitergefahren und auf dem Highway Number 1 an der Küste entlagn gefahren. Obwohl Dezember ist, waren ne ganze Menge Surfer zu Gange. Waren eigentlich auch lauschige 19°, da kann man es schon aushalten.







Sonntag, 24. Dezember 2006

Frohes Fest


Wir wünschen Euch allen ein Gesegnetes Weihnachtsfest! Lasst Euch reich beschenken und feiert schön mit euren Lieben!
Wir werden heute San Franscisco besuchen und heute Abend Hummer essen gehen.

Death Valley


Heute sind wir auf unserer Fahrt nach San Franscisco durch den "Death Valley National Park" (Tal des Todes) gekommen. Interessante Landschaften, eine Geisterstadt, ein Schloss (Scottie's Castle) und einen Kojoten haben wir dort gesehen. In der kargen Wüstenlandschaft gedeiht nicht wirklich viel.
Das Tal ist der tiefste Punkt der USA (85,5 m unter dem Meeresspiegel ) und eine der trockensten Gegenden der Welt. Haben uns eine alte Gesiterstadt angesehen und sind vorbei am "Scotties Castle" über lange Schotterpisten (Dirt-Roads) in die Sierra Nevada gefahren. Von dort aus wollten wir eigentlich in den Yosemite Nationalpark fahren, der aber wegen der starken Schneefälle momentan geschlossen ist. Deshalb haben wir uns bereits einen Tag früher auf den Weg nach San Franscisco gemacht.

Samstag, 23. Dezember 2006

Hoover Staudamm

Nachdem Michael heute sein Auto general überholen lassen musste, sind wir mit einem Mietwagen zum Hoover Dam gefahren und haben und die Tour angeschaut. War ganz nett.
Der Hoover Staudamm ist recht eindrucksvoll, ist doch ganze 221 Meter hoch und staut einen gigantischen See, den Lake Mead an.
Nach der Tour sind wir dann gleich Richtung Death Valley gestartet, wo wir heute Abend verzweifelt eine Bleibe gesucht haben. Sind wieder aus dem Nationalpark rausgefahren, da wir nicht bereit waren an die 300 Dollar für ne Übernachtung auszugeben. So sind wir nun hier bei "Stagecoach Hotel und Casino" in Beatty gelandet, ist aber nicht so pricklend.

Freitag, 22. Dezember 2006

Leaving Las Vegas


Nachdem wir gestern Abend nicht nur beim Spielen nicht ganz so erfolgreich waren, haben wir beschlossen die Stadt in Richtung Hoover Damm zu verlassen. Ganz wie der Entertainer "Wayne Newton" sagen wir heute Dankeschön zu Fabulous Las Vegas und brechen auf zu weiteren Zielen.















Wussten Sie schon:

  • 197.144 Spielautomaten gibt es in Las Vegas (Oktober 2006)

  • 36,7 Millionen war die Besucheranzahl im vergangenen Jahr 2005

  • im See vor dem "Belagio" sind 19 Millionen Galonen Wasser

  • der Bronzelöwe vor dem "MGM Grand Casino" wiegt 100.000 Pfund

  • im Casino "Mandaly Bay" gibt es einen Weinkeller mit 750.000 Flaschen

  • die Shinx Statue vor dem Luxor Casino ist um 35 Fuss höher als das Original in Kairo

  • in Las Vegas haben im vergangenen Jahr 2005 circa 120.000 Paare geheiratet

  • höchster Gewinn waren 39.713.982,25 Dollar aus dem Jackpot eines Automaten (im Jahr 2001)

  • in Las Vegas stehen 17 der 20 weltweit grössten Hotels der Welt mit einer Bettenkapazität von über 150.000 Betten


  • Viva Las Vegas


    "Das Hemd verkotzt, die Hos' verschissen und vom Vortag nix mehr wissen, Treppen rauf allen vier, Samuel Adams, what for a beer!" war Michaels Kommentar zum gestrigen Abend, aber ganz so schlimm war es dann doch nicht. Nachdem ich gestern Abend in Vegas angekommen bin, haben mich die Jungs Michael und Richard am Flughafen abgeholt. Haben uns im Hotel "Treasure Island" eingemietet und gleich ne Luxury Suite mit Whirlpool und zwei Badezimmern genommen.



    Gestern Abend hat Richi gleich damit begonnen seine 500$ zu verspielen, das Rest wird er heute aber bestimmt noch unters Volk bringen. War erfolgreicher und habe 225$ gewonnen, aber gleich nen Grossteil wieder angelegt.




    Dienstag, 19. Dezember 2006

    Abschied von Tahiti

    Heute ist mal wieder ein typischer Regenzeit-Tag, in der Früh hat es geregnet, um die Mittagszeit war es sonnig und nun regenet es schon wieder.






    Es war sehr schön auf der Insel, die aber leider viel zu teuer ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht optimal, hätte mir vom Hotel mehr erwartet, als eine Anlage die idylisch an einer vierspurigen Autobahn gelegen ist. Für alle Polynesien-Reisenden würde ich empfehlen nicht die schmutzige Hauptinsel Tahiti zu besuchen, sondern besser eine der anderen wie Moorea oder Bora Bora anzusteuern.
    Die Polynesen sind sehr gastfreundlich, man wird gut aufgenommen und von allen Seiten versorgt. Ganz ohne Französisch wird es hier oft haarig, aber das ist auch zu bewältigen. Vorallem für Wasserratten ist es wirklich ein Paradies hier - tolle Strände, glasklares Wasser und eine umfangreiche Unterwasserwelt sind zu erleben.
    Nun ist's nicht mehr lange hin, um 2.20 Uhr geht die Maschine nach Los Angeles.

    Montag, 18. Dezember 2006

    Regenzeit in Polynesien

    Dezember liegt in der Regenzeit Polynesiens und das merkt man wirklich jeden Tag. Habe noch keinen Tag erlebt an dem es nicht zumindest kurz geregnet hat. Wollte heute eigentlich nach Papeete Downtown gehen, aber bei dem Wetter macht das doch wenig Sinn, weil es schon seit heute früh in Strömen regnet.
    Als Entschädigung gibts hier im Hotel frische tropische Früchte - zum Früstück gab es heute Crossaints, eine Kokosnuss und einen Polynesischen Kaffee (Kaffee mit einem Schuss Kokosmilch).
    Mittlerweile kann ich auch die Kokosnüsse schon ganz gut selbst öffnen, wäre auf der einsamen Insel also nicht ganz verloren :-)


    Habe dafür den Tag genutzt eine Einkaufspassage in der Nähe zu besuchen, finde es immer sehr interessant die Supermärkte anderer Länder zu besuchen. Dort ist mir mal wieder klar geworden, wie teuer hier alles ist - ein Sechserpack vom lokalen Hinano Bier 9,56 Euro, ne Packung Mars Schokoriegel 6.30 Euro.


    Nachdem ich letzte Nacht in der Hotel-Lobby erwacht bin, habe ich beschlossen heute ausnahmsweise mal wieder früher ins Bett zu gehen :-)

    (Un)Gefährliche Tiere der Südsee

    Nachdem ich gestern Abend beim Abendessen eine nette junge Amerikanerin kennen gelernt, ist die Nacht dann doch recht kurz ausgefallen. Sie war gerade auf der Durchreise und nur die eine Nacht im Hotel. Hatten uns mit einem Franzosen (der Perlenhändler und Agent für Reggea Bands ist), einem Polynesischen Netzwerk-Administrator und einem Hotelangestellten an der Poolbar verquatscht. Nach ungefähr 2 Stunden Schlaf bin ich dann zum meinem Tagesausflug und Marjorie zum Flughafen aufgebrochen. Hat sich aber wirklich gelohnt, der Tag heute war sehr erlebnisreich und einfach nur toll!

    Nach einer Überfahrt mit der Fähre und kurzer Wartezeit an einem Hotel auf der Nachbarinsel Moorea ging es dann los zur Unterwasser-Safari in den Gewässen der Südsee. Nach nur kurzer Fahrt haben wir ein Gebiet erreicht, wo oft Riff-Haie zu finden sind. Nachdem die Tiere vom Boot aus angelockt worden sind, sind gleich ganze Schwärme von Haien aufgetaucht. Die Reisebgleiter meinten natürlich, dass die Haie ganz ungefärlich sind und man keine Angst haben brauch, dass die Tiere den Menschen nicht angreifen würden. Schnell ist dann einer der Jungs ins Wasser gesprungen und hat ein Seil gespannt, an dem man ins Wasser gleiten konnte, um den Haien beim Fressen zuzuschauen. War kurz im Wasser und habe mir die Sache angeschaut, aber so ganz wohl war mir dabei dann doch nicht.

    Nach der Hai-Schau ging es weiter vorbei an wunderschönen Wasserbungalows in ein Gebiet in dem man Stachel-Rochen sehen kann. Auch dort war umgehend wieder der Sprung ins 26° warme Nass angesagt. Das Wasser war sehr flach, die Rochen waren gar nicht scheu, haben sich problemlos anfassen und füttern lassen und sind munter zwischen den Touristen umher geschwommen. Durch die Fütterung der Rochen ist auch gleich ein ganzes Rudel der Riff-Haie angelockt worden, die dann pfeilschnell zwischen den Menschen umher geschwommen. Ist sehr eindrucksvoll, wenn solch ein Rochen mit über 2 Metern Spannweite an einem vorbeigleitet.


    Danach es weiter auf eine kleine Insel auf der frischer Fisch gegrillt wurde und man Polynesische Besonderheiten, wie eine spezielle Technik zum Öffnen von Kokosnüssen sehen konnte. Danach war noch genügend Zeit um das Riff zwischen den neugierigen Rochen und allerlei bunten Fischen zu erkunden. War ein toller Tag mit vielen netten Menschen aus aller Welt!