Donnerstag, 30. November 2006

At the airport - Greenville, Atlanta

Heute und morgen sind erst mal zwei Reisetage, sitze gerade in der "International Business Lounge" in Atlanta und warte auf den Anschlussflug nach Frankfurt, mit 4 Stunden Aufenthalt und 22 Kilo weniger an Gepäck geht es dann weiter ins Land des Lächelns.
Am verschlafenen Provinzflughafen Greenville-Spartanburg sind wir gestartet, nun gehts über Atlanta nach Frankfurt weiter nach Tokio. Der Flughafen von Greenville war schon ganz weihnachtlich dekoriert, ein Riessen-Baum aus Weihnachtssternen ziert die Eingangshalle. Sind nicht einmal mehr vier Wochen bis Weihnachten. Die Business Lounge in Atlanta ist gut, es gibt Häppchen (heute gibt es türkischen Salat, Bohnenmuss, Obst und Käse) und ne Menge leckerer Getränke. Angefangen von Kaffee, Tee, Bier und Wein bis hin zum Champagner ist alles zu kostenlos zu haben. Naja, kostenlos ist es nicht wirklich, wenn man sich die Flugpreise in der Business Class anschaut. Mehr als 2200 Euro für den Flug von Frankfurt nach Greenville, ist auch nicht gerade ein Schnäppchen.

Abschied von South Carolina


Am letzten Abend in South Carolina waren wir noch schön zusammen zum Essen. Waren in einem guten Steakhouse City Ranch in Greenville, Michael hatte ordentlich Hunger und hat sich gleich Full-Rack BBQ Ribs (20 oz Ladung) bestellt. Das Essen war wirklich hervorragend aber wie üblich mehr als reichlich.











Special regards to the colleagues in FNI, I really enjoyed the time there!

Dienstag, 28. November 2006

The Beast

Unser Wagen ist einfach toll, richtig amerikanisch - rießiger Motor und noch grösserer Spritverbrauch. Im Innenraum ist der Wagen mieserabel verarbeitet, beispielsweise hängt hinten der Himmel runter oder die Sonnenblenden sind nur aus Pappe. Wahrscheinlich wie so vieles hier - "Made in China" :-)
Aber bei einem sind sowohl die Amerikaner, wie auch dieses Auto grossartig, richtig Lärm zu machen. Sowohl aus der Auto-Hifi Anlage, als auch aus dem Auspuff klingts richtig gut. Der 5.7 Liter grosse Motor gluckert vor sich hin und brüllt los, sobald man richtig aufs Gas tritt.

Hier zwei Geräuschproben:
Leerlauf
im Vorbeifahren

Vielleicht ist das Argument genug für die Kollegen von Inquant sich beim nächsten Mal ein anständiges Auto zu gönnen ;-)

Hardware Store

Nach Feierabend waren wir heute beim Baumarkt. Bei den Amerikanern ist wirklich alles ne Nummer grösser, angefangen bei den Werkzeugen, über Grills auf denen man locker ein ganzes Kalb braten könnte, bis hin zu über 3 Meter hohen Plastik-Weihnachtsbäumen, die mit 1500 (wirklich!) kleinen Lämpchen ausgestattet sind. It's soooo amazing!

Montag, 27. November 2006

Driving Range


Abends gabs ne Einführung in einen der beliebesten Sportarten der Amerikaner - Golf. Sind zu einer Driving Ranches bei Greenville gefahren und haben ein paar Abschläge geübt. Ist nicht so einfach, wie es ausschaut.

Sonntag, 26. November 2006

Sunday Afternoon...

Waren heute nachmittag in Greenville, um bei Lebo's nach Hüten und Buckels zu schauen, ausserdem noch bei CompUSA, einer grossen Kette, die Computer und allerlei Zubehör verkauft. Bei CompUSA kann man wirklich Schnäpple mächen, weil die Preise im Vergleich zu Europa teilweise um ein vielfaches niedriger sind.
Beim Verlassen von Lebo's habe wir einen Gitarrenspieler aus dem benachbarten Restaurant gehört und sind umgehend hinein gegangen. Dort hat ein begnadeter Country-Musiker namens Greg Austin seinen Auftritt gehabt. Ein tolle Stimme und hervorragendes Gitarrenspiel hat uns gleich in seinen Bann gezogen. Bewaffnet mit der aktuellen CD von Greg sind wir dann weiter gezogen.

Ausflug nach Charleston

Heute früh sind wir nach Charleston gefahren, war wirklich begeistert von dieser grossartigen Stadt. So stellt man sich Südstaaten-Flair vor, wirklich toll! Charleston ist eine der ältesten Städte der USA und war die Drehscheibe des Sklavenhandels. Viele Symbole aus dieser Zeit sind noch erhalten. In South Carolina war ein Gesetz erlassen worden, welches es untersagte Sklaven unter freiem Himmel zu verkaufen, so entstand in Charleston der grösste Sklavenmarkt der Vereinigten Staaten. Prachtvolle Stadthäuser der Plantagenbesitzer aus dem 19. Jahrhundert prägen das Stadtbild, vorallem im "French Quarter". Ein Haus übertrifft das andere mit strahlend weissen, meterhohen Säulen und prunkvollen Balkons und Terrassen. Überall gibt es liebvolle Details zu entdecken, wie die gasbetriebenen Laternen, verwinkelte Gärten oder Kanonrelikte aus der Zeit des Civil War.
Militär hat in Charleston eine lange Tradition, hier ist der erste Schuss zum Civil War, dem Kampf zwischen den Nord- und Südstaaten gefallen. Eine winzige Insel liegt in der Mündung zum Hafen der Stadt. Diese war von den Nordstaaten zu einer Festung (Fort Sumpter) ausgebaut worden, um die Zufahrt zum Hafen zu blockieren. Neben der Festungsinsel ist im Hafen von Charleston ein Flugzeugträger zu besichtigen, der zum Museum umgebaut wurde.


Unser Mietwagen hat sich nicht gerade als "Sparmobil" herausgestellt, der Verbrauch lag bei über 14 Litern, aber der Klang des 5,7 Liter Motors ist dafür um so besser :-)

Samstag, 25. November 2006

Dinig at Outback Steakhouse


Gestern Abend waren wir zum Dining beim Australischen Steakhouse "Outback". Das ganze Restaurant ist ganz australisch dekoriert, ist ganz nett gemacht. Dort gibt es die legendary "Blooming Onion", die beste Zwiebel die ich je gegessen habe. Schon beim letzten Aufenthalt waren wir hellauf begeistert von der fritierten Riesenzwiebel. Eine "Blooming Onion" wird speziell angeschnitten, damit sie in der Friteuse wie Blüte aufgeht. Serviert wird die "Blooming Onion" mit einem Dip, einer würzigen Aioli, lautet Wikipedia mit Senf und Meerrettich - hat aber eigentlich nicht danch geschmeckt. Die Leckerei ist natürlich besonders cholesterin-arm und unterstüzt bestimmt auch jede Diät :-)
Habe mich gefragt wo solche Zwiebeln wachsen, ob zufällig das lokale AKW um die Ecke vom Zwiebelfeld steht - musste mich aber eines besseren belehren lassen, die Zwiebel ist eine Spezialität aus Georgia - ein Vidalia Zwiebel.
Die obligatorische Karte für Markus' Frau ist auch schon im Gepäck.


Nach dem hervorragenden Apetizer gab es noch Fisch und eine Einführung in die heimischen Biersorten, habe gelernt dass "Jüngling" Bier, gefolgt vom "Samuel Adams" zu bevorzugen ist ;-). Eine Lehre haben wir allerdings gemacht, und zwar beim nächsten Mal die Finger vom US Schnaps besser zu lassen. Konnten das überteuerte Zeug, gestreckt mit undefinierbaren Geschmacksstoffen nicht trinken, war wirklich grässlich.

Hotel "Hampton Inn, Simpsonville"

Das Hotel ist diese Woche das Hampton Inn in Simpsonville, liegt ganz idyllisch direkt an der Interstate 385 und in aller nächster Nähe zu einem Wal-Mart Supercenter, gross ist der Schuppen wirklich. Man bekommt einfach alles, angefangen von Autoreifen, über Schrotflinten bis hin zu Doppelzentner-Packungen Nachos. Andere wichtige Dinge des täglichen Lebens sind auch nicht viel weiter entfernt: Baumarkt, Grill, Radio-Shack, Dollar-Tree, Cracker-Barrel...

Das Hotel ist ok, ziemlich amerikanisch - laut, beinahe aufdringlicher Service, viel zu weiche Betten und ein ratternde Klimaanlage die die ganze Nacht nicht still steht. Im Hotel gibt es amerikanisches Frühstück - viel zu weiches, süsses Brot, Muffins, Cookies, mäßiger Kaffee und dickerflüssiger Orangensaft aus Konzentrat. Stilecht wird alles von Styroporgedeck und mit Plastik-Besteck zu sich genommen.
Ein toller Service ist, dass das Hotel morgens ein Brotzeit-Beutel am Ausgang bereitstellt, womit ich mich täglich eindecke. Inhalt ist ein Wasser, ein Apfel, eine undefinierbarer süßer Riegel und ne Packung Mint-Drops. Der Pool ist leider für dieses Jahr schon gechlossen, aber dafür gibts nen Fintnessraum, konnte mich bisher aber noch bremsen dorthin zu gehen. Dem Badezimmer muss ich wohl noch einen extra Eintrag widmen...

Downtown Greenville

Den Brücktag nach Thanksgiving haben viele Amerikaner genutzt, um sich frei zu nehmen oder die Unternehmen hatten, wie Bosch Rexroth USA, gleich ganz dicht gemacht. Und wer kommt an einem solchen Tag auf die Idee trotzdem arbeiten zu gehen - dass können auch nur ein Paar Deutsche gewesen sein :-). Von den Amerikanern war wie erwartet keiner da und die halbe Nation war entweder Downtown Greenville oder bei Ikea in Atlanta :-)
Nachdem wir uns ne Stunde damit vergnügt hatten zwischen unzähligen Malls nach CompUSA und nem Western Store (um endlich nen Hut zu kaufen) zu suchen, sind wir nach Downtown Greenville gefahren.

Es war wirklich die Hölle, im Mast General Store konnte man sich kaum drehen und wenden. Habe dort aber das erste Weihnachtsgeschenk für mein Patenkind gefunden (was es ist ist wird hier besser nicht verraten... :-)).
Auf dem Platz in der Innenstadt war eine Art Weihnachtsmarkt, dem ein schräg jaulender Dudelsack-Spieler und ein Streicher-Quartet aus Stundeten das wohlige Ambiente verleihen sollte, was aber beiden nicht wirklich gelungen ist. Eine Weihnachtsmarkt-Stimmung kommt bei knapp 20 Grad auch kaum auf.
Im Lieblings-Store Downtown dem Zigarrenhändler Halfway to Havana war nichts von all der Eile zu spüren. In angenehmen Ambiente werden dort Zigarren verkauft und verköstigt.
Am Eingang des Shops gibt es Humidor-Fächer, die man anmieten kann und immer mit dem Lieblings-Zigarren gefüllt werden. Wenn man solch ein Fach anmietet wird es stilvoll mit einem goldenen Schild, welches den Namen des Besitzers trägt, versehen. Der Spass kostet monatlich stolze 30 $. Habe im Laden einen schönen Reise-Humidor gefunden, ein silbernes Köfferchen, das mit allem ausgestattet werden kann, was der Zigarrenraucher unterwegs so braucht :-).

Freitag, 24. November 2006

Angekommen in Greenville, SC

Puuuh, nach langen (aber recht angenehmen Flügen) sind wir via Atlanta in Greenville, SC angekommen. Der Mietwagen war eine grosse Überraschung, nicht irgendeine Reisschleuder, sondern ein richtig Amerikanisches Muscle-Car - Ein Dodge Charger 5.7 Hemi. Wow!
Nach 20 Stunden Reisezeit war Abends nicht mehr viel los, nach kurzem Stop im "Ruby Tuesday" gings dann weiter Richtung Hotel.


Montag, 20. November 2006

erster Eintrag

Hallo zusammen,

willkommen in meinem Blog. Nun ist es beinahe soweit, es geht auf Weltreise! Noch drei Tage dann sitze im Flugzeug gen USA, aber schon bald geht's dann "GoEast" in Richtung Tokio voran. Habe schon angefangen meine Sachen zusammen zu sammeln, damit ich nicht (wie sonst üblich am Vorabend des Abfluges) in Panik ausbrechen muss und mir ne Menge Dinge noch an der Tanke kaufen oder ausborgen muss :-)
Habe schon einige Dinge organisiert, die ich in den Ländern unternehmen werde, wo ich übernachten werde. Ausflüge in Japan, ein Mietwagen in Neuseeland, ein Traumhotel auf Polynesien... was man eben so braucht ;-)

Na denn, kann es ja bald losgehen...