Nachdem ich gestern Abend beim Abendessen eine nette junge Amerikanerin kennen gelernt, ist die Nacht dann doch recht kurz ausgefallen.
Sie war gerade auf der Durchreise und nur die eine Nacht im Hotel. Hatten uns mit einem Franzosen (der Perlenhändler und Agent für Reggea Bands ist), einem Polynesischen Netzwerk-Administrator und einem Hotelangestellten an der Poolbar verquatscht. Nach ungefähr 2 Stunden Schlaf bin ich dann zum meinem Tagesausflug und Marjorie zum Flughafen aufgebrochen. Hat sich aber wirklich gelohnt, der Tag heute war sehr erlebnisreich und einfach nur toll!
Nach einer Überfahrt mit der Fähre und kurzer Wartezeit an einem Hotel auf der Nachbarinsel Moorea ging es dann los zur Unterwasser-Safari in den Gewässen der Südsee. Nach nur kurzer Fahrt haben wir ein Gebiet erreicht, wo oft Riff-Haie zu finden sind. Nachdem die Tiere vom Boot aus angelockt worden sind, sind gleich ganze Schwärme von Haien aufgetaucht. Die Reisebgleiter meinten natürlich, dass die Haie ganz ungefärlich sind und man keine Angst haben brauch, dass die Tiere den Menschen nicht angreifen würden. Schnell ist dann einer der Jungs ins Wasser gesprungen und hat ein Seil gespannt, an dem man ins Wasser gleiten konnte, um den Haien beim Fressen zuzuschauen. War kurz im Wasser und habe
mir die Sache angeschaut, aber so ganz wohl war mir dabei dann doch nicht.
Nach der Hai-Schau ging es weiter vorbei an wunderschönen Wasserbungalows in ein Gebiet in dem man Stachel-Rochen sehen kann. Auch dort war umgehend wieder der Sprung ins 26° warme Nass angesagt. Das Wasser war sehr flach, die Rochen waren gar nicht scheu, haben sich problemlos anfassen und füttern lassen und sind munter zwischen den Touristen umher geschwommen. Durch die Fütterung der Rochen ist auch gleich ein ganzes Rudel der Riff-Haie angelockt worden, die dann pfeilschnell zwischen den Menschen umher geschwommen. Ist sehr eindrucksvoll, wenn solch ein Rochen mit über 2 Metern Spannweite an einem vorbeigleitet.

Danach es weiter auf eine kleine Insel auf der frischer Fisch gegrillt wurde und man Polynesische Besonderheiten, wie eine spezielle Technik zum Öffnen von Kokosnüssen sehen konnte. Danach war noch genügend Zeit um das Riff zwischen den neugierigen Rochen und allerlei bunten Fischen zu erkunden. War ein toller Tag mit vielen netten Menschen aus aller Welt!
